Der Wechsel vom Jahr der Schlange zum Jahr des Pferdes, noch dazu in der kraftvollen Ausprägung des Feuerpferdes, markiert in der chinesischen Astrologie keinen bloßen Jahreswechsel, sondern einen spürbaren energetischen Sprung. Es ist, als würde sich ein innerer Raum öffnen – von der Verdichtung zur Bewegung, vom Nachdenken zur Handlung, vom leisen Tasten zur sichtbaren Dynamik. Vielleicht spürst du es auch: da ist etwas Neues in dir, das gesehen, bewegt und gelebt werden möchte.
Im Februar möchte ich dich mit dieser Can-Do-Liste einladen, genau das zu erkunden – nicht mit Druck, sondern mit Offenheit, mit Achtsamkeit und mit einer leisen Freude daran, wie sich Dinge verwandeln dürfen.
Ayurvedisch kochen: Kochbuch-Tipp 📖
Im Bereich ayurvedisch kochen geht es dieses Mal nicht um ein einzelnes Rezept, sondern um ein ganzes Buch. Ich persönlich liebe die Rezepte von Dag Weinmann – sie sind kreativ, nährend und voller Geschmack – und seit wenigen Tagen ist sein neues Ayurveda-Kochbuch bestellbar. Es ist eine Einladung, die dunklere Jahreszeit mit Wärme, Farbe und Freude zu füllen – beim Kochen, beim Lesen und beim Genießen. Du findest darin über 100 ayurvedische Rezepte, begleitet von vielen Bildern, leiser Poesie und einer großen Prise Liebe. Manche Gerichte sind ganz einfach, andere ein bisschen raffinierter, aber immer alltagstauglich und wohltuend.
Wenn du neugierig geworden bist: Du kannst das Buch direkt beim Rosenberg Verlag bestellen.
Yoga-Special bei be yogi: Paar-Yoga verschenken 💝
Auch bei be yogi gibt es im Februar ein besonderes Highlight. Weil Yoga Verbindung bedeutet – im Inneren wie im Miteinander – haben wir uns für den Valentinstag etwas Schönes überlegt. Vom 1. bis zum 14. Februar hast du die Möglichkeit, eine Personal-Yoga-Stunde für dich und eine weitere Person zu buchen – zum Preis einer regulären Einzelkarte.
Für 95 Euro begleitet euch Anna durch eine 60-minütige Praxis für Paare. Ob die Stunde eher ruhig oder dynamisch gestaltet ist, welchen Schwierigkeitsgrad ihr wünscht und ob ein Klangbad im Shavasana dabei sein soll, könnt ihr selbst entscheiden. Anna stimmt sich auf eure Bedürfnisse ein und schafft einen Raum, in dem ihr euch nicht nur bewegen, sondern auch verbinden könnt. Vielleicht ist das genau die richtige Art, in diesem Jahr den Valentinstag zu feiern – als bewusster Moment der Nähe. Hier kannst du das Ticket kaufen.
Ab nach draußen: Sonne sammeln 🌞
Wenn du lieber draußen unterwegs bist, kann der Februar dir ein kleines Ritual schenken. Die Tage werden spürbar länger, und du könntest das bewusst beobachten – an einem festen Ort, immer zur gleichen Tageszeit. Vielleicht suchst du dir eine Parkbank, einen Feldrand oder einfach eine ruhige Stelle in der Nähe. Setz dich hin, spüre das Licht auf der Haut, hör auf die Geräusche um dich herum, nimm wahr, wie sich Stimmung und Atmosphäre im Lauf des Monats verändern.
Wie wäre es zum Beispiel mit zehn Minuten nach dem Mittagessen – vielleicht wird daraus eine neue Gewohnheit: Licht sammeln, bevor es wieder weitergeht.
Für Zuhause: Frisches Grün 🌿
Während es draußen auf dem Balkon und im Garten noch ziemlich karg aussieht, darf es zuhause schon mal ein bisschen lebendiger werden. Gerade in der Küche bringt ein kleiner Indoor-Garten frische Impulse. Küchenkräuter und Sprossen wachsen auch im Winter und sind eine wunderbare Möglichkeit, deine Mahlzeiten mit lebendigen, nährenden Zutaten aufzuwerten. Passend dazu: Lies mal meinen Beitrag über „30 Pflanzen pro Woche“. Außerdem sieht so ein grünes Beet auf der Fensterbank nicht nur schön aus, sondern motiviert auch zu liebevoll angerichteten Tellern.
Wenn du noch nach einer unkomplizierten Lösung suchst: Ich nutze seit Jahren die Saatpads von Heimgart für meine täglichen Microgreens – als Topping für Suppen, im Salat oder einfach pur. Und ich bin damit sehr zufrieden.
Allein sein: Hörst du die Stille 🤫
Im Februar beginnt auch die Fastenzeit – dieses Jahr am 18. Februar. Vielleicht fastest du, vielleicht nicht. Aber dieser Tag kann trotzdem ein schöner Anlass sein, einmal ganz bewusst abzuschalten. Vielleicht legst du dein Handy zur Seite, lässt das Radio aus, verzichtest auf Podcast, Fernseher oder soziale Medien – einfach einen Tag mit so wenig äußeren Impulsen wie möglich. Das kann unglaublich wohltuend sein. Dein Nervensystem bekommt Raum, sich zu resetten. Und vielleicht spürst du in der Stille etwas, das sonst leicht untergeht.
Wenn du Lust hast, doch ein bisschen Bewegung einzuladen und eine „yogische Fastenzeit“ zu praktizieren: Dada bietet im März am Campus einen 3-teiligen Detox-Yoga-Kurs an – schau gerne mal rein.
Gemeinsam genießen: Kreative Visionboards 💟
In der Kategorie „Gruppenaktivitäten“ passt der Februar wieder wunderbar zum Thema Wandel und Neuausrichtung. Am 21. Februar 2026 findet der Visionboard-Workshop mit meiner Mutter Ulla statt – ein halber Tag voller Kreativität, Reflexion und Leichtigkeit. Gemeinsam kreativ zu sein, fällt oft leichter als alleine, und die Energie in der Gruppe trägt.
Du gestaltest dein Visionboard für dich selbst und teilst mit den anderen nur so viel oder so wenig, wie du möchtest – aber wirst dabei durch Impulse und Fragen begleitet, die dich auf liebevolle Weise herausfordern, tiefer zu schauen. Ulla bringt als ZUM GLÜCK Coach verschiedene Themen mit ein: Liebe, Familie, Beruf, Berufung, Abenteuerlust – alles, was dein Leben nährt und inspiriert. Vielleicht ist das genau die Zeit, in der du deine Wünsche und Ziele für das neue Jahr klarer siehst. Alle Infos zum Workshop und die Möglichkeit zur Anmeldung findest du hier.
Zum Nachdenken: Vorsätze reflektieren 🤭
Und zum Nachdenken möchte ich dir in diesem Monat eine ganz einfache, aber ehrliche Frage mitgeben: Du hattest gute Vorsätze für das neue Jahr – konntest du sie bisher umsetzen? Wenn ja, dann feiere dich dafür. Eine kleine Belohnung kann dich motivieren, weiterzumachen – vielleicht ein neues Hilfsmittel für deine Praxis, wie Yoga-Blöcke für zu Hause oder eine besonders schöne Tasse für deinen Morgen-Tee.
Und wenn du deine Vorsätze nicht einhalten konntest? Dann verurteile dich bitte nicht. Vielleicht hast du dir zu viel auf einmal vorgenommen. Vielleicht war der Plan nicht mit deinem Leben verwoben, sondern nur ein weiteres „To do“. Vielleicht war es einfach nicht das, was du wirklich wolltest. In jedem Fall: Es ist nie zu spät, neu zu beginnen oder auch loszulassen und etwas anderes zu tun.
Der Februar ist ein Monat des Übergangs – nicht laut, nicht drängend, aber voller Kraft. Vielleicht nutzt du ihn, um etwas in dir in Bewegung zu bringen. Vielleicht reicht es auch, zuzuhören, was in dir entstehen will.



