Der Sommer neigt sich dem Ende zu, die Ferien sind vorbei – und plötzlich ist da dieser Gedanke: „Jetzt müsste ich eigentlich wieder in eine Routine finden …“ Ob im Yoga, beim Meditieren, beim Kochen oder Schlafen – gute Routinen geben uns Halt und Energie. Aber manchmal fühlt es sich gar nicht so leicht an, zurückzufinden. Keine Sorge: Pausieren ist kein Scheitern. Dein Körper, dein Geist und dein Alltag verändern sich. Pausen gehören genauso zum Leben wie aktive Praxis. Wir heißen dich jederzeit in unseren offenen Klassen willkommen: Du kannst jederzeit wieder einsteigen – Schritt für Schritt und ohne Druck.
3 Tipps für einen achtsamen Routinen-Restart
- Klein anfangen: Starte nicht gleich mit einer Stunde täglich. Schon wenige Minuten am Tag reichen, um wieder ein Gefühl von Kontinuität aufzubauen.
In Bezug aufs Yoga: Ein Sonnengruß morgens oder bewusstes Atmen beim Warten an der Ampel können der Anfang sein. - Rituale an Alltagsmomente koppeln: Wenn du dir Routinen an bestehende Gewohnheiten knüpfst, bleiben sie leichter haften.
Yogisches Beispiel: Stell dich beim Zähneputzen für ein paar Atemzüge in den Baum. Oder spüre bewusst deine Füße, während du die Kaffeemaschine anschaltest. - Freude statt Pflicht: Suche dir Routinen, die sich wie ein „Will“ und nicht wie ein „Muss“ anfühlen.
Und auch dein Yoga soll dir Energie schenken, nicht rauben. Wenn es Spaß macht, bleibst du dran.
Und wenn du feststellst, dass du Hilfe brauchst, um Routinen zu finden und zu behalten, dann zögere nicht, zu fragen. Hole dir Unterstützung bei Freunden oder deiner Familie. Oder melde dich bei Ulla – als Coach kann sie dich zum Beispiel beim Zeit- und Selbstmanagement unterstützen, für mehr Ordnung und vor allem auch mehr Glück in deinem Leben.
Und wie finde ich überhaupt gute Routinen für mich?
Gute Routinen passen zu dir und deinem Leben – nicht zu einem Trend auf Instagram oder einer strengen Diät. Routinen, die von außen kommen, fühlen sich oft wie Zwang an und verlieren schnell ihren Reiz. Eine gute Routine bereichert dein Leben, schenkt dir Energie und ist flexibel und spielerisch. Und ja, auch ganz einfache Routinen wie „Morgentoilette“ können spannend werden, wenn du sie mit kleinen Spielereien würzt: eine Zahnpasta mit ungewöhnlichem Geschmack, ein Balanceakt vorm Spiegel beim Haareföhnen oder ein Musikstück, das dich lächeln lässt.
Wichtig: Du musst nicht alles auf einmal umkrempeln. Integriere Schritt für Schritt. Erst, wenn eine Routine sitzt, nimm dir die nächste vor.
Spannend dazu: Forschende am University College London haben 2009 untersucht, wie lange es dauert, bis sich neue Gewohnheiten wirklich automatisch anfühlen. Im Schnitt waren es 66 Tage – bei manchen reichten schon 18 Tage, bei anderen dauerte es über 200. Heißt: Hab Geduld mit dir, bleib spielerisch, und vertraue darauf, dass sich deine Routine irgendwann von selbst trägt.
Was heißt eigentlich „regelmäßige Yoga-Praxis“?
Viele denken: „Regelmäßig Yoga“ heißt, jeden Tag ins Studio zu kommen. Aber nein – es geht nicht um ein starres Pflichtprogramm, sondern um ein liebevolles Dranbleiben.
Regelmäßig Yoga kann heißen: 10 Minuten am Abend auf deinem Teppich im Wohnzimmer zu liegen, zu atmen und die neuen Blätter deines Fikus zu bestaunen. Es kann auch bedeuten, jeden Morgen während des ersten Kaffees einfach nur deinen Hund zu streicheln. Eine regelmäßige Yoga-Praxis kann mit der Teilnahme an Online-Klassen entstehen oder du gehst in ein Yoga-Studio.
Eine Mitgliedschaft bei uns im Yoga-Studio in Karlsruhe schenkt dir volle Flexibilität: Übe zu Hause oder komm im Studio vorbei. Praktiziere einmal pro Woche oder jeden Tag. Besuche Vinyasa Klassen oder Restorativ-Yoga Stunden (oder beides). Alles ist drin.
Übrigens: Hast du dich auch schon einmal gefragt, ob man als „guter Yogi“ auch eine Meditations-Routine haben muss? Auch hier gilt: Nichts muss. Und ehrlich gesagt ist die Meditation ja auch auf dem achtgliedrigen Pfad des Yoga schon Stufe 7 – also ganz schön fortgeschritten. Stufe 8 ist Samadhi, die Erleuchtung! Die Asana-Praxis ist Stufe 3 – du siehst, dazwischen liegen noch ein paar Stationen der Selbstentwicklung, die du nicht überspringen musst. Mehr über Patanjalis langen Weg zum Yoga kannst du übrigens hier nachlesen. Und noch ein kleiner Tipp: Einfach nur still sitzen und deine Gedanken auszuschalten, fällt dir schwer? Dann probiere einmal Yoga Nidra – eine geführte Tiefenentspannung, die dich sanft an eine Meditationsroutine heranführt.
Zum Kennenlernen: 14 Tage gratis Yoga
Damit du erleben kannst, wie eine regelmäßige Yoga-Praxis dich gesünder und glücklicher macht, laden wir dich ♥️-lich ein, 14 Tage lang gratis Yoga in unserem Studio in Karlsruhe oder als Online-Yoga-Kurs zu testen.
Melde dich einfach zu einer der offenen Klassen an, praktiziere mit uns und finde deinen Yoga Glow.
Wie finde ich zurück in die Yoga-Praxis?
Manchmal ist es gar nicht so einfach, wieder den ersten Schritt auf die Matte zu machen. Frag dich: Was würde mir heute guttun? Vielleicht ist es eine sanfte Yin-Stunde, vielleicht eine kraftvolle Vinyasa-Session. Oder einfach 5 Minuten Stille am Morgen.
Tipp: Vereinbare mit dir selbst kleine Dates. Schreib dir in den Kalender: „Ich übe 10 Minuten Yoga.“ Oder buche zum Beispiel am Sonntagabend immer deine Yoga-Stunden für die Woche und komm ins Studio und lass dich von der Energie der Gruppe tragen. Ein guter Start kann aber zum Beispiel auch eine unserer Special Classes sein! Egal, wie lange die Pause war: Du kannst jederzeit zurückkommen. Dein Körper erinnert sich, dein Atem führt dich, und deine Matte wartet treu auf dich.
Und was sagt uns das jetzt alles? Ganz einfach: Routinen sind nicht da, um dich einzuengen, sondern um dich zu stärken. Finde das Maß, das zu dir passt. Dein Yoga ist kein Muss – es ist ein Geschenk, das dich im Alltag trägt.
