Ich habe meine Ausbildung zur Yogalehrerin im be yogi-Studio absolviert

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Ich habe meine Ausbildung zur Yogalehrerin im be yogi-Studio absolviert & bin überglücklich mit dem Ergebnis. Wir wurden von tollen Lehrern sehr gut begleitet. Das Studio-Team hat großen Wert auf Professionalität gelegt, und die Atmosphäre war insgesamt einfach sehr wohlwollend, motivierend & angenehm.

Was hat dich dazu bewegt, die Ausbildung zu beginnen? Mein eigener Weg zum Yoga begann aus einer körperlichen Notwendigkeit heraus: Wegen einer rheumatischen Erkrankung und meiner Hyperflexibilität brauchte ich etwas, das meinen Körper ganzheitlich stärkt und stabilisiert. Gleichzeitig arbeite ich als Elementarpädagogin und habe schon lange Yoga mit Kindern gemacht. Es war erstaunlich zu beobachten, wie selbst Kinder, die es anfangs als „Mädchensache“ abtaten, begeistert dabei blieben, nachdem sie es das erste Mal versucht hatten. Im Alltag fehlt es den Kindern extrem an Bewegung, im Savasana sind sie dann regelmäßig erschöpft, aber unglaublich glücklich eingeschlafen. Diese praktischen Erfahrungen, kombiniert mit meinem Psychologiestudium, haben mich motiviert, tiefer zu gehen. Ich finde die empirische Lage zu Yoga, Meditation und Hypnose, gerade im Zusammenhang mit Traumata, enorm spannend und möchte mich auf dem Weg der psychosomatischen Stärkung weiterbilden, um dies zukünftig auch in meine Arbeit als Psychotherapeutin einfließen zu lassen.

Wie alt warst du, als du die Ausbildung gemacht hast? 43

Was war dir bei der Wahl deiner Ausbildung besonders wichtig? Mir war es enorm wichtig, eine Ausbildung zu finden, die den Ursprung und die Tiefe des Yoga respektiert. Die kulturelle Komponente muss stets im Hinterkopf bleiben, ganz im Sinne von Cultural Appreciation und eben nicht Appropriation. Ich habe nach einem Ort gesucht, der nicht nur die körperliche Praxis vermittelt, sondern auch Raum für die geistige und psychosomatische Dimension lässt, die mir durch meinen psychologischen Hintergrund so wichtig ist. Bei be yogi hatte ich das Gefühl, genau diesen respektvollen, fundierten Ansatz zu finden, der all diese Ebenen miteinander vereint.

Was hat dich während der Ausbildung besonders begeistert? Mein absolutes Highlight war das Erlernen der verschiedenen Atemtechniken und Chanting-Methoden sowie die vielfältigen Arten der Sequenzierung, die ich von meinen wunderbaren Lehrerinnen lernen durfte. Auf einer ganz persönlichen Ebene war ich völlig überrascht und dankbar für das Geschenk, meinen Geist wirklich komplett zur Ruhe bringen zu können. Die Ausbildung hat mir geholfen, meinen Körper intensiv mit vielen meiner unterbewussten Denkstrukturen zu verknüpfen.

Was hat sich durch die Ausbildung für dich verändert? Eine meiner wertvollsten Erkenntnisse war: Lernen ist nicht gleich Lehren, aber beides findet gleichzeitig statt. Diese Haltung nehme ich jetzt mit in meinen Alltag und auf die Matte. Es hat auch meine Sichtweise in der Arbeit mit den Kindern noch einmal geschärft. Ich sehe jetzt noch klarer, wie wichtig diese psychosomatische Verbindung ist und wie sehr das bewusste Erleben des eigenen Körpers heilen und stärken kann, sowohl präventiv im Kindergarten als auch in Hinblick auf meine zukünftigen therapeutischen Ziele.

Unterrichtest du Yoga? Ja, in Fitness- und Yoga-Studios, an meinem Arbeitsplatz und privat für Freunde & Familie.

Welchen Yoga-Stil praktizierst du am liebsten? Vinyasa Flow / Power Yoga, Slow Vinyasa / Hatha Flow, Yin / Restorativ

Was würdest du jemandem sagen, der über eine Yoga-Ausbildung nachdenkt? Auf jeden Fall machen! Es ist eine unglaublich bereichernde Reise. Wichtig ist mir dabei nur, Folgendes mitzugeben: Behalte dabei stets die kulturelle Ebene respektvoll im Hinterkopf. Gehe mit einer Haltung der Cultural Appreciation an die Praxis heran, nicht der Appropriation, und sei offen für das Geschenk, dich selbst körperlich und geistig völlig neu kennenzulernen.

Avatar von Laura Strauß

PS: Hier findest du weitere Infos unter anderem zum Gendern, deiner (gesundheitlichen) Selbstverantwortung & unserem Partnerprogramm.

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