Inhaltsübersicht
Inhaltsverzeichnis
- Was erwartet dich beim Kundalini Yoga?
- Was bedeutet Kundalini?
- Ist Kundalini Yoga religiös?
- Welche Rolle spielen Mantras und Musik?
- Atemübungen im Kundalini Yoga
- Was unterscheidet Kundalini Yoga von Hatha und Vinyasa?
- Kundalini Yoga bei be yogi in Karlsruhe
- Ist Kundalini Yoga für Anfänger:innen geeignet?
- Für wen eignet sich Kundalini Yoga?
- Erlebe Kundalini Yoga, statt es nur zu erklären
Manche Yoga-Stunden führen dich vor allem durch unterschiedliche Körperhaltungen. Kundalini Yoga geht einen anderen Weg: Du bewegst dich, atmest, meditierst und wiederholst Mantras. Einige Übungen wirken kraftvoll und dynamisch, andere führen dich in die Stille.
Kundalini Yoga verbindet Bewegung, Atemübungen, Konzentration, Meditation und Klang zu einer intensiven und vielseitigen Praxis. Eine Stunde kann dich körperlich fordern, ohne komplizierte Asanas in den Mittelpunkt zu stellen. Häufig arbeitest du stattdessen mit wiederholten Bewegungen, bewusst geführter Atmung und klar aufgebauten Übungsfolgen.
Bei be yogi kannst du Kundalini Yoga in Karlsruhe in unterschiedlichen Formaten kennenlernen. Ob aktuell eine offene Klasse im Studio, ein mehrteiliger Kurs oder ein besonderes Special stattfindet, findest du in unserem Stundenplan. Ein individuell abgestimmtes Personal Kundalini Yoga kannst du unabhängig vom Gruppenprogramm am be yogi Campus & Retreat buchen.
Du brauchst keine bestimmte Glaubensrichtung und musst keine spirituelle Erfahrung mitbringen. Neugier und die Bereitschaft, dich auf eine vielleicht ungewohnte Form der Yoga-Praxis einzulassen, reichen für den Anfang aus.
Was erwartet dich beim Kundalini Yoga?
Eine Kundalini-Yoga-Stunde besteht häufig aus mehreren klar voneinander unterscheidbaren Phasen. Der genaue Aufbau hängt von der gewählten Übungsreihe und vom jeweiligen Teacher ab. Zu einer Stunde können gehören:
- ein bewusstes Ankommen,
- ein eröffnendes Mantra,
- Mobilisation und vorbereitende Bewegungen,
- eine festgelegte Übungsreihe, die sogenannte Kriya,
- ruhige oder intensive Atemübungen,
- Mudras und Konzentrationspunkte,
- Entspannung im Liegen,
- Meditation,
- gesprochene oder gesungene Mantras,
- ein bewusster Abschluss.
Nicht jede Stunde enthält alle Elemente in derselben Gewichtung. Manche sind körperlich und dynamisch. Andere konzentrieren sich stärker auf Atem, Meditation oder Klang.
Du kannst beispielsweise eine Armbewegung mehrere Minuten lang wiederholen, rhythmisch die Wirbelsäule bewegen oder eine Position mit einer bestimmten Atemtechnik verbinden. Solche Übungen sehen manchmal einfach aus, können durch ihre Dauer und die bewusste Ausführung aber intensiv werden.
Wiederholung spielt im Kundalini Yoga eine wichtige Rolle. Eine Bewegung endet nicht immer nach wenigen Atemzügen, sondern kann über einen längeren Zeitraum fortgeführt werden. Dadurch verändert sich deine Erfahrung. Zu Beginn beschäftigst du dich vielleicht vor allem mit der äußeren Bewegung. Später nimmst du stärker wahr, wie du mit Anstrengung, Ungeduld oder Ablenkung umgehst.
Zwischen den aktiven Phasen bleibt Zeit zum Nachspüren. So kannst du wahrnehmen, wie sich Atmung, Körpergefühl, Gedanken und innere Stimmung während der Praxis verändern.




Was bedeutet Kundalini?
In der yogischen Tradition beschreibt Kundalini eine im Menschen angelegte spirituelle oder schöpferische Kraft. Häufig erscheint dafür das Bild einer ruhenden, zusammengerollten Schlange am unteren Ende der Wirbelsäule. Die Praxis soll diese Kraft nicht wie einen körperlich messbaren Schalter „einschalten“. Das traditionelle Bild steht vielmehr für Entwicklung, Bewusstheit und das menschliche Potenzial, gewohnte Grenzen zu überschreiten.
Manche Menschen verstehen Kundalini sehr spirituell. Andere erleben die Übungen vor allem als Verbindung aus Bewegung, Atmung, Meditation und Selbstbeobachtung. Du musst die traditionelle Vorstellung nicht wörtlich übernehmen, um Kundalini Yoga zu praktizieren. Du kannst den Begriff als Einladung verstehen, deine Lebendigkeit, Aufmerksamkeit und innere Ausrichtung bewusster wahrzunehmen.
Ist Kundalini Yoga religiös?
Kundalini Yoga ist eine spirituell geprägte Yoga-Praxis, aber keine Religion. Du musst keiner Glaubensgemeinschaft angehören und kein bestimmtes Glaubensbekenntnis annehmen. In einer Klasse können dir dennoch Elemente begegnen, die du aus einer rein körperlich ausgerichteten Yoga-Stunde vielleicht nicht kennst: Mantras in einer traditionellen Sprache, Meditation, symbolische Vorstellungen von Energie, Mudras und philosophische Impulse.
Du darfst diese Elemente ausprobieren und beobachten, wie sie auf dich wirken. Niemand verlangt von dir, eine bestimmte Erklärung oder Weltsicht zu übernehmen. Bei be yogi verstehen wir Yoga als offenen Erfahrungsraum. Du kannst wegen der Bewegung, der Meditation, der Gemeinschaft, der spirituellen Tiefe oder aus reiner Neugier kommen.
Welche Rolle spielen Mantras und Musik?
Mantras sind kurze Silben, Wörter oder Textzeilen, die gesprochen, gehört oder gesungen werden. Ihre Wiederholung kann die Aufmerksamkeit bündeln und der Praxis einen Rhythmus geben. Im Kundalini Yoga begleiten Mantras häufig Meditationen oder Bewegungsfolgen. Manche werden leise im Inneren wiederholt, andere gemeinsam in der Gruppe gesungen.
Dein Teacher erklärt dir die Aussprache und die Bedeutung des Mantras. Du kannst mitsingen, zunächst nur zuhören oder das Mantra still für dich wiederholen – das ist alles in Ordnung und gerade bei den ersten Besuchen ist es vielleicht auch noch ungewohnt. Beim gemeinsamen Chanten geht es nicht um eine schöne Stimme oder ein korrektes Vorsingen, sondern um Atmung, Klang, Wiederholung und gemeinsames Erleben – also: don’t worry, be yogi.
Musik kann eine Kundalini-Stunde tragen, steht aber nicht immer im Mittelpunkt. Je nach Teacher hörst du traditionelle Mantra-Aufnahmen, moderne Interpretationen oder Live-Musik. Ebenso kann ein Teil der Praxis ganz ohne musikalische Begleitung stattfinden.
Atemübungen im Kundalini Yoga
Die bewusste Arbeit mit dem Atem gehört zu den zentralen Bestandteilen des Kundalini Yoga. Je nach Kriya kommen unterschiedliche Atemtechniken zum Einsatz. Dazu können gehören ruhiges und gleichmäßiges Atmen, verlängertes Ein- oder Ausatmen, Atempausen, Wechselatmung, rhythmisches Atmen, kräftigere und schnellere Atemtechniken, die Verbindung von Atem und Bewegung.
Einige Atemübungen wirken sehr ruhig. Andere können körperlich und mental intensiv sein. Gerade schnelle Atemtechniken oder längere Atempausen solltest du nicht erzwingen. Dein Teacher erklärt dir die jeweilige Technik und bietet Alternativen an. Du kannst jederzeit zu einer ruhigen, natürlichen Atmung zurückkehren. Atmung ist kein Wettbewerb. Eine kleinere, langsamere Variante kann die passendere und bewusstere Praxis sein.




Was unterscheidet Kundalini Yoga von Hatha und Vinyasa?
Kundalini, Hatha und Vinyasa Yoga arbeiten mit Körper, Atem und Aufmerksamkeit. Trotzdem fühlt sich die Praxis deutlich unterschiedlich an.
Hatha Yoga: Körperhaltungen bewusst aufbauen
Im Hatha Yoga stehen meist einzelne Asanas im Mittelpunkt. Sie werden bewusst eingerichtet und für mehrere Atemzüge gehalten. Der Teacher erklärt die Ausrichtung und bietet passende Varianten an.
Atemübungen, Meditation und Entspannung können ebenfalls Teil der Stunde sein, nehmen aber nicht immer denselben Raum ein wie im Kundalini Yoga.
Vinyasa Yoga: fließend bewegen
Im Vinyasa Yoga verbinden sich verschiedene Körperhaltungen zu einem fortlaufenden Flow. Die Bewegung folgt dem Atem. Sequenzen können kreativ, dynamisch und körperlich anspruchsvoll sein.
Der Schwerpunkt liegt stärker auf fließenden Übergängen und einer zusammenhängenden Bewegungspraxis.
Kundalini Yoga: Kriya, Atem, Mantra und Meditation
Im Kundalini Yoga folgt die Stunde häufig einer thematisch gewählten Kriya. Wiederholte Bewegungen, Atemtechniken, Mudras, Mantras und Meditation bilden eine Einheit.
Die körperliche Ausrichtung einer einzelnen Asana steht weniger im Vordergrund als die Verbindung verschiedener Methoden innerhalb der Übungsreihe.
Du musst dich nicht auf einen Stil festlegen. Kundalini Yoga kann deine Hatha-, Vinyasa- oder Yin-Praxis um einen stärker meditativen, energetischen und klangorientierten Zugang ergänzen.
Kundalini Yoga bei be yogi in Karlsruhe
Unser Kundalini-Angebot kann sich im Laufe des Jahres verändern. Ob aktuell eine offene Klasse, ein Kurs oder ein Kundalini-Special stattfindet, siehst du direkt im Stundenplan.
Dort findest du auch Informationen zum jeweiligen Teacher, zum Level und zum konkreten Schwerpunkt.
Offene Kundalini-Klassen im be yogi Studio
Eine offene Klasse eignet sich, wenn du Kundalini Yoga flexibel ausprobieren oder regelmäßig praktizieren möchtest. Du buchst einfach den Termin, der zu deinem Alltag passt.
Da Kundalini Yoga unterschiedliche Schulen und persönliche Zugänge umfasst, kann sich der Unterricht verschiedener Teacher voneinander unterscheiden. Manche Stunden setzen einen stärkeren Schwerpunkt auf körperliche Kriyas, andere auf Meditation, Atem oder Mantra.
Die Beschreibung im Stundenplan zeigt dir, was dich in der jeweiligen Klasse erwartet.
Komm am besten etwas früher und wende dich an deinen Teacher, wenn du zum ersten Mal (Kundalini) Yoga praktizierst oder Fragen zu einzelnen Übungen hast.
Jetzt Yoga live erleben bei be yogi!
Die Theorie klingt ja schon sehr interessant. Aber am besten probierst du einfach aus, welcher Yoga-Stil zu dir passt, indem du möglichst viele verschiedene Klassen und Teacher kennenlernst.
Wir freuen und schon jetzt auf deinen Besuch!
Kurse und Specials am Campus & Retreat
In einem mehrteiligen Kurs kannst du die verschiedenen Bestandteile des Kundalini Yoga Schritt für Schritt kennenlernen. Atemübungen, Kriyas, Mudras und Mantras werden dir mit der Zeit vertrauter.
Am be yogi Campus & Retreat praktizierst du in einer kleinen Gruppe und einer besonders ruhigen Atmosphäre. Dadurch bleibt mehr Zeit für Erklärungen, persönliche Fragen und das gemeinsame Nachspüren.
Personal Kundalini Yoga am Campus
Du möchtest Kundalini Yoga in einem geschützten Rahmen kennenlernen oder eine Praxis entwickeln, die genau zu deinem Anliegen passt? Dann bietet dir Personal Yoga die individuellste Begleitung. Am be yogi Campus & Retreat praktizierst du in einer historischen Forsthausvilla mitten im Grünen. Es gibt keinen laufenden Studiobetrieb und keine größere Gruppe. Die gesamte Stunde gehört dir.
Zu Beginn besprichst du mit deinem Teacher, was dich am Kundalini Yoga interessiert, welche Yoga- oder Meditationserfahrung du mitbringst, welche körperlichen Voraussetzungen du berücksichtigen möchtest, ob du Atemtechniken oder Mantras kennenlernen möchtest, welche Intensität und Ausrichtung du dir wünschst. Darauf abgestimmt entsteht deine persönliche Einheit. Dein Teacher erklärt dir die Übungen ausführlich und passt Dauer und Intensität unmittelbar an. Du kannst Fragen stellen, einzelne Techniken wiederholen und in deinem eigenen Tempo lernen.
Matten, Blöcke, Gurte, Decken, Bolster, Meditationskissen und weitere Hilfsmittel stehen für dich bereit. Bei geeignetem Wetter kann ein Teil der Einheit auch im weitläufigen, geschützten Privatpark stattfinden. Bei Bedarf kannst du nach der Praxis die Dusche nutzen. Anschließend bleibt bei einer Tasse Tee Zeit, die Stunde gemeinsam Revue passieren zu lassen, Fragen zu klären und mögliche nächste Schritte zu besprechen.
Nur für dich: Personal Yoga bei be yogi
Am be yogi Campus & Retreat erwartet dich eine exklusive Personal Yoga Erfahrung: Die traumhafte Location im historischen Forsthaus ist ein ruhiger Raum in der Natur und trotzdem ganz nah an der City. Wähle zwischen verschiedenen Top-Teachern, die dich individuell durch deine Praxis leiten, z.B. Personal Yoga (all Level / Style), Soundbad, Breathwork, Meditation, Hormon Yoga
Ist Kundalini Yoga für Anfänger:innen geeignet?
Ja. Du kannst Kundalini Yoga ohne vorherige Yoga-Erfahrung kennenlernen. Viele Übungen brauchen keine besondere Beweglichkeit und lassen sich anpassen. Trotzdem kann die Praxis ungewohnt sein. Mantras, Mudras, intensive Atemtechniken und längere Wiederholungen begegnen dir in anderen Yoga-Stilen möglicherweise seltener.
Eine anfängerfreundliche Klasse, ein Grundlagenkurs oder Personal Yoga bietet dir deshalb einen guten Einstieg. Dort bekommst du Zeit, die einzelnen Elemente kennenzulernen und Fragen zu stellen. Du musst keine Mantras kennen, nicht im Schneidersitz sitzen können, keine komplizierten Asanas beherrschen, nicht besonders beweglich sein, keiner Religion angehören, keine bestimmte spirituelle Überzeugung mitbringen.
Für wen eignet sich Kundalini Yoga?
Kundalini Yoga kann gut zu dir passen, wenn du Yoga nicht nur über Körperhaltungen kennenlernen möchtest:
- Hier kannst du Bewegung, Atem und Meditation verbinden und eine Praxis mit aktiven und ruhigen Phasen erfahren.
- Wenn du offen für Mantras und Klang bist und dich für die spirituelle Seite des Yoga interessierst, bist du im Kundalini Yoga genau richtig.
- So kannst du deine Konzentration trainieren, selbst wenn du Meditation im vollkommen stillen Sitzen schwierig findest.
Vielleicht passt eine Hatha– oder Vinyasa-Klasse besser zu dir, wenn du vor allem an der Ausrichtung einzelner Asanas oder an fließenden Bewegungsfolgen arbeiten möchtest.
Du musst dich jedoch nicht entscheiden. Unterschiedliche Yoga-Stile können verschiedene Bedürfnisse und Lebensphasen begleiten.
Erlebe Kundalini Yoga, statt es nur zu erklären
Kundalini Yoga lässt sich nur begrenzt über einzelne Begriffe verstehen. Kriya, Mantra, Mudra und Meditation beschreiben den äußeren Aufbau. Wie sich die Praxis für dich anfühlt, erfährst du erst auf der Matte.
Vielleicht fordern dich die wiederholten Bewegungen. Vielleicht berührt dich das gemeinsame Mantra. Vielleicht genießt du vor allem die Stille nach einer intensiven Atem- oder Bewegungspraxis. Du musst dabei nichts Bestimmtes erleben. Es gibt keine vorgeschriebene Energie, keine spirituelle Prüfung und kein Ziel, das du in deiner ersten Stunde erreichen musst. Komm neugierig und entscheide selbst, welche Elemente dich ansprechen.
Bewege dich. Atme. Lausche. Entdecke deine eigene Erfahrung.







