Du rollst deine Matte aus und weißt, was dich erwartet. Sonnengrüße, Standhaltungen, Sitzpositionen und eine ruhige Abschlusssequenz folgen einer festen Ordnung. Dein Atem gibt den Rhythmus vor. Mit jeder Wiederholung werden die Bewegungen vertrauter – und du kannst tiefer in deine Praxis eintauchen.
Ashtanga Yoga ist eine dynamische und körperlich fordernde Yoga-Tradition mit festgelegten Übungsfolgen. Anders als in einer frei zusammengestellten Vinyasa-Klasse begegnen dir viele Haltungen bei jeder Praxis in derselben Reihenfolge.
Gerade diese Beständigkeit macht Ashtanga so besonders: Du musst nicht ständig überlegen, was als Nächstes kommt. Stattdessen kannst du beobachten, wie sich dein Körper, dein Atem und deine Wahrnehmung von Mal zu Mal verändern.
Bei be yogi kannst du Ashtanga Yoga in Karlsruhe in unterschiedlichen Formaten kennenlernen. Ob aktuell eine offene Klasse, ein Kurs oder ein besonderes Special angeboten wird, findest du in unserem Stundenplan. Im Personal Yoga am be yogi Campus & Retreat kann die Praxis ganz individuell und Schritt für Schritt auf dich abgestimmt werden.
Was erwartet dich beim Ashtanga Yoga?
Ashtanga Yoga folgt einer festen Abfolge von Yoga-Haltungen. Die bekannteste und am häufigsten praktizierte Übungsreihe ist die erste Serie, die sogenannte Primary Series.
Sie beginnt traditionell mit Sonnengrüßen und stehenden Haltungen. Danach folgen Sitzpositionen, Vorbeugen, Drehungen, Rückbeugen und eine festgelegte Abschlusssequenz. Zwischen vielen Haltungen verbinden dynamische Übergänge die einzelnen Positionen miteinander.
Zu einer Ashtanga-Praxis können unter anderem gehören:
- Sonnengrüße A und B,
- verschiedene Standhaltungen,
- Balancepositionen,
- Vorbeugen und Drehungen,
- kräftigende Stützpositionen,
- dynamische Übergänge,
- Rückbeugen,
- Umkehrhaltungen,
- eine ruhige Abschlusssequenz,
- eine bewusste Schlussentspannung.
Du musst nicht vom ersten Tag an die gesamte Serie praktizieren. Gerade beim Einstieg ist es sinnvoll, zunächst einen kürzeren Abschnitt kennenzulernen. Nach und nach können weitere Haltungen hinzukommen.
Ashtanga Yoga ist kein Wettlauf durch eine möglichst lange Serie. Entscheidend ist, dass du die Grundlagen sicher entwickelst und die Praxis an deine persönlichen Voraussetzungen anpasst.




Die Kraft der Wiederholung
Viele moderne Yoga-Klassen überraschen dich jedes Mal mit einer neuen Abfolge. Im Ashtanga Yoga liegt der Reiz gerade darin, dass sich die Reihenfolge nicht ständig verändert.
Du erkennst deine Entwicklung
Weil dir dieselben Haltungen regelmäßig begegnen, kannst du Veränderungen besonders gut wahrnehmen. Vielleicht wird ein Übergang kontrollierter, eine Haltung stabiler oder dein Atem ruhiger.
Fortschritt bedeutet dabei nicht nur, eine anspruchsvollere Position zu erreichen. Auch ein bewussterer Umgang mit den eigenen Grenzen, eine gleichmäßigere Atmung oder eine kleinere, passendere Variante können wichtige Entwicklungen sein.
Du findest Orientierung
Die feste Reihenfolge gibt der Praxis einen klaren Rahmen. Mit zunehmender Erfahrung kennst du die nächsten Schritte und kannst dich stärker auf deinen Atem, deine Ausrichtung und dein Körpergefühl konzentrieren.
Du musst dich nicht jeden Tag neu motivieren
Eine wiederkehrende Praxis kann zu einem verlässlichen Ritual werden. Du musst nicht überlegen, welche Übungen du heute machen möchtest. Du beginnst mit dem ersten Sonnengruß und gehst von dort aus weiter.
Du begegnest dir selbst
Die Serie bleibt weitgehend gleich – aber du bist jeden Tag anders. Mal fühlst du dich kraftvoll und beweglich, mal müde oder unruhig. Dadurch wird die feste Abfolge zu einer Art Spiegel deiner aktuellen Verfassung.
Atem, Bewegung und Konzentration
Ashtanga Yoga ist mehr als eine Reihenfolge körperlicher Übungen. Die Praxis verbindet mehrere Konzentrationselemente miteinander.
Der Atem gibt den Rhythmus vor
Die Bewegungen werden mit einer gleichmäßigen, bewusst geführten Atmung verbunden. Der Atem unterstützt dich dabei, ein passendes Tempo zu finden und deine Aufmerksamkeit bei der Praxis zu halten.
Er ist dabei kein Hintergrundelement, sondern ein wesentlicher Teil der Übung. Wird der Atem hektisch oder lässt sich kaum noch kontrollieren, kann das ein Zeichen sein, die Intensität zu reduzieren oder eine Pause einzulegen.
Der Blick bleibt fokussiert
In vielen Haltungen wird der Blick auf einen bestimmten Punkt ausgerichtet. Dieser Fokus wird Drishti genannt. Er kann dir helfen, dich weniger von deiner Umgebung ablenken zu lassen und auch in anspruchsvolleren Positionen konzentriert zu bleiben.
Die Körpermitte wird bewusst aktiviert
Bestimmte Muskelaktivierungen, die sogenannten Bandhas, unterstützen die Stabilität und Aufrichtung. Besonders Bauchraum und Beckenboden werden dabei bewusst in die Praxis einbezogen.
Du musst diese Techniken nicht vor deiner ersten Stunde beherrschen. Dein Teacher führt dich schrittweise an Atem, Blickführung und Aktivierung heran.
Ashtanga Yoga als Meditation in Bewegung
Eine Ashtanga-Praxis kann körperlich intensiv sein. Gleichzeitig entsteht durch die wiederkehrende Reihenfolge, den gleichmäßigen Atem und die konzentrierte Ausführung eine meditative Qualität.
Du folgst nicht ständig neuen Anweisungen, sondern bewegst dich zunehmend selbstverständlicher durch die bekannte Abfolge. Gedanken können in den Hintergrund treten, weil deine Aufmerksamkeit bei Atem, Bewegung und Blick bleibt.
Das bedeutet nicht, dass dein Kopf vollkommen leer sein muss. Auch Ablenkung, Ungeduld oder Ehrgeiz können Teil der Praxis sein. Ashtanga lädt dich dazu ein, diese Reaktionen wahrzunehmen, ohne ihnen automatisch zu folgen.
Die eigentliche Herausforderung besteht deshalb nicht nur in anspruchsvollen Asanas. Sie liegt auch darin, regelmäßig auf die Matte zurückzukehren, geduldig zu üben und die eigene Tagesform anzunehmen.




Was ist der Unterschied zwischen Ashtanga und Vinyasa Yoga?
Ashtanga und Vinyasa Yoga sind eng miteinander verbunden. Beide Stile kombinieren Atmung und fließende Bewegung und können dynamisch sowie körperlich fordernd sein. Der wichtigste Unterschied liegt in der Reihenfolge der Übungen.
Ashtanga Yoga: feste Abfolge
Im Ashtanga Yoga folgt die Praxis einer festgelegten Serie. Die Haltungen und ihre Reihenfolge bleiben weitgehend gleich. Dadurch entsteht ein klarer Lernweg, auf dem du deine Entwicklung besonders gut beobachten kannst.
Traditionell wird Ashtanga häufig ohne Musik praktiziert. Der Atem gibt den Rhythmus vor und wird selbst zum tragenden Klang der Stunde.
Vinyasa Yoga: freie Gestaltung
Im Vinyasa Yoga stellt der jeweilige Teacher die Sequenz frei zusammen. Thema, Tempo und Haltungen können sich von Klasse zu Klasse verändern. Dadurch ist Vinyasa häufig abwechslungsreicher und kreativer.
Auch Musik wird in Vinyasa-Klassen öfter eingesetzt und kann den Charakter der Praxis mitbestimmen.
Was passt besser zu dir?
Ashtanga kann gut zu dir passen, wenn du klare Strukturen, Wiederholung und einen nachvollziehbaren Übungsweg schätzt.
Vinyasa ist möglicherweise passender, wenn du Abwechslung liebst und gerne immer wieder neue Bewegungsfolgen ausprobierst.
Du musst dich jedoch nicht für einen Stil entscheiden. Viele Yogi:nis praktizieren beides: Ashtanga für Struktur und Vertiefung, Vinyasa für Kreativität und neue Impulse.
Geführte Ashtanga-Klasse oder individuelle Praxis?
Ashtanga Yoga kann auf unterschiedliche Weise vermittelt werden.
Geführte Ashtanga-Praxis
In einer geführten Klasse leitet der Teacher die Gruppe gemeinsam durch einen festgelegten Teil der Serie. Atemzüge, Übergänge und Haltungen werden angesagt und erläutert.
Dieses Format eignet sich gut, um die Reihenfolge kennenzulernen und sich mit den grundlegenden Bewegungsabläufen vertraut zu machen.
Je nach Level und Dauer der Klasse kann eine verkürzte Form, ein bestimmter Abschnitt oder eine größere Sequenz aus der ersten Serie praktiziert werden.
Individuell angepasste Praxis
Im traditionellen Mysore-Prinzip üben die Teilnehmenden die bekannte Abfolge in ihrem eigenen Tempo. Der Teacher begleitet jede Person individuell, gibt Hilfestellungen und ergänzt neue Haltungen, wenn die Grundlagen dafür vorhanden sind.
Auch ein Personal Yoga ermöglicht diese individuelle Form des Lernens. Dabei steht jedoch die gesamte Zeit ausschließlich für dich, deine Fragen und deine Praxis zur Verfügung.
Welche Form aktuell bei be yogi angeboten wird, findest du im jeweiligen Eintrag im Stundenplan.
Wie kann dich Ashtanga Yoga unterstützen?
Ganzkörperkraft entwickeln
Sonnengrüße, Stützpositionen, Standhaltungen und kontrollierte Übergänge beziehen Beine, Arme, Schultern, Rücken und Körpermitte in die Praxis ein.
Dabei arbeitest du nicht nur mit einzelnen Muskelgruppen. Du lernst, den gesamten Körper koordiniert und kontrolliert einzusetzen.
Beweglichkeit aufbauen
Vorbeugen, Drehungen, Rückbeugen und unterschiedliche Beinpositionen führen den Körper regelmäßig durch verschiedene Bewegungsrichtungen.
Entscheidend ist dabei nicht, dich möglichst weit in eine Haltung zu drücken. Kraft und Beweglichkeit sollen sich gemeinsam und schrittweise entwickeln.
Ausdauer und Konzentration schulen
Eine zusammenhängende Ashtanga-Sequenz fordert nicht nur körperliche Ausdauer. Auch die Aufmerksamkeit bleibt über einen längeren Zeitraum bei Atem, Bewegung und Ausrichtung.
Eine regelmäßige Praxis entwickeln
Die feste Struktur kann dir helfen, aus gelegentlichem Yoga eine verlässlichere Routine entstehen zu lassen. Du hast einen klaren Ausgangspunkt und kannst die Länge der Praxis an deine verfügbare Zeit anpassen.
Geduld lernen
Manche Haltungen begleiten dich über Monate oder Jahre. Dadurch kann Ashtanga ein Gegenentwurf zu dem Wunsch sein, möglichst schnell sichtbare Ergebnisse zu erreichen.
Du lernst, Grundlagen ernst zu nehmen, Grenzen zu respektieren und nicht jede Herausforderung mit mehr Kraft lösen zu wollen.
Vertrauen in den eigenen Körper gewinnen
Durch die Wiederholung werden Abläufe vertrauter. Du lernst, deine Kraft einzuschätzen, Übergänge bewusster zu gestalten und passende Varianten zu wählen.
Ashtanga Yoga bei be yogi in Karlsruhe
Unser Ashtanga-Angebot kann sich im Laufe des Jahres verändern. Ob aktuell eine offene Klasse, ein mehrteiliger Kurs oder ein besonderes Special stattfindet, siehst du direkt in unserem Stundenplan.
Offene Klassen im be yogi Studio
In einer offenen Ashtanga-Klasse kannst du flexibel teilnehmen, ohne dich für einen mehrwöchigen Kurs anzumelden.
Je nach Ausschreibung praktiziert die Gruppe einen kürzeren oder längeren Teil der ersten Serie. Dein Teacher führt durch die Abfolge und bietet passende Varianten an.
Achte vor der Buchung auf die Level-Angabe und die Beschreibung im Stundenplan. Dort erfährst du, ob die Klasse für Anfänger:innen geeignet ist oder bereits Erfahrung mit Ashtanga oder dynamischem Yoga voraussetzt.
Jetzt Yoga live erleben bei be yogi!
Die Theorie klingt ja schon sehr interessant. Aber am besten probierst du einfach aus, welcher Yoga-Stil zu dir passt, indem du möglichst viele verschiedene Klassen und Teacher kennenlernst.
Wir freuen und schon jetzt auf deinen Besuch!
Kurse und Specials am Campus & Retreat
In einem mehrteiligen Kurs bleibt mehr Zeit, um die Ashtanga-Serie systematisch aufzubauen. Du kannst Sonnengrüße, Übergänge, Atmung und einzelne Haltungen Schritt für Schritt kennenlernen.
Ein Special kann sich beispielsweise auf einen bestimmten Abschnitt der Primary Series, die Übergänge zwischen den Haltungen, Rückbeugen oder die Verbindung von Atem, Bandhas und Drishti konzentrieren.
Die kleine Gruppe am be yogi Campus & Retreat ermöglicht eine intensivere Begleitung und mehr Raum für persönliche Fragen.
Welche Kurse und Specials aktuell buchbar sind, findest du im Stundenplan.
Personal Ashtanga Yoga am Campus
Du möchtest Ashtanga von Grund auf lernen, einzelne Übergänge genauer verstehen oder deine bestehende Praxis vertiefen? Im Personal Yoga kann die feste Serie genau an deinen Körper, deine Erfahrung und deine Ziele angepasst werden.
Am be yogi Campus & Retreat praktizierst du in einer historischen Forsthausvilla mitten im Grünen. Die Atmosphäre ist ruhig und ungestört. Es gibt keinen laufenden Studiobetrieb und keine große Gruppe, an deren Tempo du dich anpassen musst.
Zu Beginn besprichst du mit deinem Teacher, wo du gerade stehst und woran du arbeiten möchtest. Danach entsteht eine individuelle Einheit, die beispielsweise folgende Schwerpunkte haben kann:
- Einstieg in die Sonnengrüße und die ersten Standhaltungen,
- Aufbau einer persönlichen kurzen Ashtanga-Sequenz,
- genaue Ausrichtung einzelner Asanas,
- sichere und kraftsparende Übergänge,
- Anpassungen bei eingeschränkter Beweglichkeit,
- bewusster Umgang mit Handgelenken, Schultern oder Rücken,
- Vertiefung von Atem, Drishti und Bandhas,
- Vorbereitung auf weiterführende Haltungen,
- Entwicklung einer regelmäßigen Praxis für zu Hause.
Bewegungsabläufe können bei Bedarf gefilmt und gemeinsam ausgewertet werden. Du erhältst unmittelbares Feedback und konkrete Übungen, mit denen du anschließend selbstständig weiterarbeiten kannst.
Matten, Blöcke, Gurte, Decken und weitere Yoga-Hilfsmittel stehen für dich bereit. Bei Bedarf kannst du nach der Stunde die Dusche nutzen.
Im Anschluss bleibt bei einer Tasse Tee Zeit, um deine Erfahrung Revue passieren zu lassen, Fragen zu klären und die nächsten Schritte für deine Praxis zu planen.
In unserem Teacher-Kollektiv gibt es entsprechend ausgebildete Lehrer:innen, die dich bei deinem Personal Ashtanga Yoga fachkundig begleiten können.
Nur für dich: Personal Yoga bei be yogi
Am be yogi Campus & Retreat erwartet dich eine exklusive Personal Yoga Erfahrung: Die traumhafte Location im historischen Forsthaus ist ein ruhiger Raum in der Natur und trotzdem ganz nah an der City. Wähle zwischen verschiedenen Top-Teachern, die dich individuell durch deine Praxis leiten, z.B. Personal Yoga (all Level / Style), Soundbad, Breathwork, Meditation, Hormon Yoga
Ist Ashtanga Yoga für Anfänger:innen geeignet?
Ja – wenn die Praxis sinnvoll aufgebaut und an deine Voraussetzungen angepasst wird.
Du musst für deine erste Ashtanga-Stunde weder besonders beweglich noch außergewöhnlich fit sein. Allerdings ist der Stil körperlich fordernd und enthält Bewegungsabläufe, die zunächst ungewohnt sein können.
Für Anfänger:innen ist deshalb eine Klasse, ein Kurs oder ein Personal Yoga mit ausreichend Erklärungen besonders sinnvoll. Dort lernst du nicht nur die äußere Form der Haltungen, sondern auch geeignete Varianten, Pausen und einen gesunden Umgang mit der Intensität.
Du musst nicht sofort die gesamte Primary Series üben. Eine vollständige und sinnvolle Praxis kann auch aus Sonnengrüßen, einigen Standhaltungen und einer kurzen Abschlusssequenz bestehen.
Nicht die Länge deiner Serie entscheidet über die Qualität deiner Praxis. Entscheidend ist, wie bewusst du übst.
Muss ich für Ashtanga besonders beweglich sein?
Nein. Beweglichkeit ist keine Zugangsvoraussetzung für Yoga.
Einige Ashtanga-Haltungen sehen in ihrer vollständigen Form sehr anspruchsvoll aus. Sie können jedoch angepasst oder durch vorbereitende Varianten ersetzt werden.
Hilfsmittel wie Blöcke, Gurte oder Decken können dabei unterstützen, eine Position stabiler und zugänglicher zu gestalten. Manchmal ist eine kleinere Bewegung die bessere Praxis, weil sie dir ermöglicht, ruhig zu atmen und die Haltung kontrolliert auszuführen.
Ashtanga Yoga sollte nicht dazu führen, dass du dich gewaltsam in eine vorgegebene Form drückst. Die Serie gibt die Richtung vor – dein Körper bestimmt, welche Variante heute sinnvoll ist.
Für wen eignet sich Ashtanga Yoga?
Ashtanga Yoga kann gut zu dir passen, wenn du:
- klare Strukturen und wiederkehrende Abläufe magst,
- eine kraftvolle und konzentrierte Yoga-Praxis suchst,
- deine Entwicklung über längere Zeit beobachten möchtest,
- Freude daran hast, Bewegungsabläufe zunehmend selbstständig zu üben,
- Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer miteinander verbinden möchtest,
- eine regelmäßige persönliche Praxis entwickeln möchtest,
- lieber zum Klang deines Atems als zu Musik praktizierst,
- bereit bist, geduldig an Grundlagen zu arbeiten,
- Yoga nicht nur als Workout, sondern auch als Konzentrationspraxis erleben möchtest.
Wenn du vor allem Abwechslung, Musik und ständig neue Sequenzen suchst, könnte Vinyasa Yoga zunächst besser zu dir passen. Vielleicht entdeckst du aber gerade in der Wiederholung eine neue Form von Freiheit.
Was sollte ich bei Beschwerden oder Einschränkungen beachten?
Ashtanga Yoga kann körperlich intensiv sein. Informiere deinen Teacher deshalb vor Beginn der Stunde über akute Beschwerden, Verletzungen, Operationen oder eine Schwangerschaft.
Viele Übungen lassen sich verändern oder auslassen. Nicht jede Variante ist jedoch für jede Person und jede Lebensphase geeignet.
Bei ungeklärten Schmerzen, akuten Verletzungen oder ernsthaften Erkrankungen solltest du vor der Teilnahme medizinischen Rat einholen. Yoga ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.
Im Personal Yoga bleibt besonders viel Raum, um die Praxis auf deine individuellen Voraussetzungen abzustimmen.
Deine Praxis muss nicht perfekt sein – nur ehrlich
Ashtanga Yoga lädt dich dazu ein, immer wieder auf dieselbe Matte und zu denselben Bewegungen zurückzukehren. Nicht, um jeden Tag dasselbe Ergebnis zu erzielen, sondern um wahrzunehmen, was heute möglich ist.
Vielleicht kommst du wegen der körperlichen Herausforderung. Vielleicht suchst du eine klare Struktur. Vielleicht möchtest du deine Yoga-Praxis vertiefen und unabhängiger von ständig neuen Anleitungen werden.
Mit der Zeit kann aus einer festgelegten Serie etwas sehr Persönliches entstehen: deine eigene Praxis.
Atme. Übe. Beobachte, was sich verändert.







