Inhaltsübersicht
Inhaltsverzeichnis
- Was erwartet dich beim Anfänger Yoga?
- Du musst nicht beweglich sein, um mit Yoga zu starten
- Welcher Einstieg passt zu dir?
- Anfänger Yoga bei be yogi in Karlsruhe
- Wann sollte ich vor dem Start ärztlichen Rat einholen?
- Dein Anfang muss nicht perfekt sein
- Die häufigsten Fragen, die wir von Yoga-Anfängern hören
Du möchtest mit Yoga starten, weißt aber nicht, welche Klasse zu dir passt? Vielleicht bist du nicht besonders beweglich, hast länger keinen Sport gemacht oder fragst dich, ob du mit den anderen mithalten kannst.
Damit bist du nicht allein. Fast jede Yoga-Praxis beginnt mit Unsicherheit – und mit einer ersten Stunde.
Bei be yogi findest du in Karlsruhe unterschiedliche Möglichkeiten, Yoga als Anfänger:in kennenzulernen. Du kannst eine geeignete offene Klasse im Studio besuchen, an einem Kurs oder Special teilnehmen oder im Personal Yoga ganz in deinem eigenen Tempo beginnen.
Neben klassischen Anfänger- und Beginner-Yoga-Angeboten können auch Gentle Yoga oder Stuhl-Yoga ein guter Einstieg sein. Welches Gruppenangebot aktuell stattfindet, siehst du in unserem Stundenplan. Ein individuell abgestimmtes Personal Yoga kannst du unabhängig davon jederzeit am be yogi Campus & Retreat buchen.
Du musst für deinen ersten Schritt weder besonders beweglich noch sportlich sein. Du musst auch keine Yoga-Haltungen kennen. Du darfst einfach so anfangen, wie du heute bist.
Was erwartet dich beim Anfänger Yoga?
Anfänger Yoga gibt dir Zeit, grundlegende Bewegungen, Körperhaltungen und Atemübungen kennenzulernen. Die Übungen werden verständlich erklärt und schrittweise aufgebaut. Du erfährst nicht nur, wie eine Haltung aussieht. Dein Teacher erklärt dir auch, worauf du achten kannst, welche Alternativen es gibt und wie du die Intensität an deine eigenen Möglichkeiten anpasst. Dabei musst du dir nicht alle Namen und Abläufe sofort merken. Yoga ist keine Prüfung. Die Bewegungen werden angesagt und vorgemacht, und du darfst jederzeit nachfragen.
Die Grundlage stammt häufig aus dem Hatha Yoga. Haltungen werden bewusst aufgebaut, für einige Atemzüge gehalten und verständlich erklärt. Je nach Angebot können auch einfache fließende Elemente aus dem Vinyasa Yoga, ruhige Übungen aus dem Yin Yoga oder Atem- und Entspannungstechniken einbezogen werden.
Entscheidend ist nicht, dass alle Beginner-Klassen exakt gleich aufgebaut sind. Wichtig ist, dass:
- keine Vorkenntnisse vorausgesetzt werden,
- die Übungen nachvollziehbar erklärt werden,
- unterschiedliche Varianten angeboten werden,
- ausreichend Zeit für Übergänge bleibt,
- Pausen selbstverständlich möglich sind,
- Fragen willkommen sind.
Eine gute Beginner-Yoga-Stunde nimmt dich ernst, ohne dich zu unterfordern. Auch einfache Übungen können kräftigend, konzentriert und wirkungsvoll sein.
Du musst nicht beweglich sein, um mit Yoga zu starten
Viele Menschen glauben, sie müssten zunächst beweglicher werden, bevor sie eine Yoga-Klasse besuchen können. Tatsächlich ist Beweglichkeit keine Voraussetzung. Körper unterscheiden sich. Knochenbau, Proportionen, Bewegungsgewohnheiten, Verletzungen und Alltagserfahrungen beeinflussen, wie eine Haltung bei dir aussieht. Deshalb muss deine Position nicht genauso aussehen wie die deines Teachers oder der Person auf der Nachbarmatte.
Blöcke, Gurte, Decken, Bolster und andere Hilfsmittel sind keine Notlösung für Menschen, die etwas noch nicht können. Sie helfen dir dabei, eine Haltung passend einzurichten und ihre wesentliche Qualität zu erfahren. Vielleicht berühren deine Hände in einer Vorbeuge nicht den Boden. Dann nutzt du Blöcke oder beugst deine Knie. Vielleicht ist der Schneidersitz unbequem. Dann sitzt du erhöht, streckst die Beine aus oder wählst eine andere Position.
Yoga beginnt nicht dort, wo eine Haltung besonders beeindruckend aussieht. Es beginnt dort, wo du aufmerksam wahrnimmst und eine sinnvolle Entscheidung für deinen eigenen Körper triffst.




Welcher Einstieg passt zu dir?
Nicht alle Menschen starten unter denselben Voraussetzungen. Manche möchten eine klassische Yoga-Klasse kennenlernen. Andere suchen eine besonders ruhige Praxis oder brauchen eine Alternative zu Übungen auf dem Boden. Bei be yogi können dir deshalb unterschiedliche zugängliche Formate begegnen.
Anfänger Yoga: Grundlagen kennenlernen
Eine ausdrücklich als Anfänger Yoga, Beginner Yoga oder Yoga Basics bezeichnete Klasse richtet sich an Menschen, die mit Yoga starten oder wichtige Grundlagen noch einmal in Ruhe üben möchten. Dein Teacher erklärt grundlegende Haltungen, Übergänge und Begriffe. Du lernst, wie du Hilfsmittel nutzt, wie du Pausen einlegst und welche Varianten für dich passend sein können.
Anfänger Yoga passt besonders gut zu dir, wenn du:
- noch nie oder erst wenige Male Yoga praktiziert hast,
- grundlegende Haltungen kennenlernen möchtest,
- dir ausführliche und verständliche Erklärungen wünschst,
- dich in einer schnellen Klasse noch unsicher fühlst,
- nach längerer Pause wieder mit Yoga starten möchtest,
- eine sichere Grundlage für weitere Yoga-Stile entwickeln willst.
Eine Anfängerklasse muss dabei nicht rein entspannend sein. Auch grundlegende Standhaltungen, Balanceübungen oder kleine Flows können Kraft und Konzentration verlangen. Dein Teacher zeigt dir jedoch, wie du die Intensität angemessen steuerst.
Gentle Yoga: sanft und aufmerksam praktizieren
Gentle Yoga bedeutet sanftes Yoga. Die Bewegungen werden ruhig und kontrolliert ausgeführt. Es bleibt viel Zeit, den Körper wahrzunehmen, Positionen einzurichten und zwischen den Übungen nachzuspüren.
Der Unterschied zum Anfänger Yoga liegt vor allem im Schwerpunkt: Eine Anfängerklasse vermittelt zunächst Grundlagen und kann durchaus aktiv sein. Gentle Yoga ist grundsätzlich ruhiger und reduziert die körperliche Intensität stärker.
Gentle Yoga kann gut zu dir passen, wenn du:
- einen langsamen und sanften Einstieg suchst,
- dich nach einer längeren Pause wieder bewegen möchtest,
- eine schnelle Abfolge unangenehm findest,
- dich gerade erschöpft oder wenig belastbar fühlst,
- in einer ruhigen Atmosphäre üben möchtest,
- Entspannung und achtsame Bewegung verbinden willst.
Sanft bedeutet allerdings nicht automatisch, dass jede Übung für jede Person geeignet ist. Informiere deinen Teacher vor der Stunde über Beschwerden oder Einschränkungen, damit passende Varianten gefunden werden können.
Stuhl-Yoga: Yoga im Sitzen und mit Unterstützung
Beim Stuhl-Yoga wird ein stabiler Stuhl als Sitzfläche oder unterstützendes Hilfsmittel genutzt. Viele Übungen finden im Sitzen statt. Andere werden im Stehen ausgeführt, während der Stuhl Halt und Orientierung gibt.
Stuhl-Yoga ist keine unvollständige oder „kleinere“ Form von Yoga. Die Praxis wird so angepasst, dass Bewegung, Atmung und Aufmerksamkeit auch ohne häufiges Hinuntergehen auf die Matte miteinander verbunden werden können.
Stuhl-Yoga kann besonders passend sein, wenn du:
- nicht sicher auf dem Boden sitzen kannst,
- Schwierigkeiten hast, vom Boden wieder aufzustehen,
- im Stehen zusätzliche Unterstützung möchtest,
- deine Bewegungsmöglichkeiten im Sitzen erkunden willst,
- Yoga am Arbeitsplatz oder in einer kurzen Pause praktizieren möchtest,
- eine zugängliche persönliche Yoga-Praxis suchst.
Je nach Aufbau kann auch Stuhl-Yoga mobilisierend und kräftigend sein. Der Stuhl bietet Unterstützung, nimmt dir aber nicht jede aktive Bewegung ab.
Anfänger Yoga bei be yogi in Karlsruhe
Bei be yogi kannst du auf unterschiedliche Weise mit Yoga starten. Unser Gruppenangebot verändert sich im Laufe des Jahres. Ob aktuell eine Anfängerklasse, ein Beginner-Kurs, Gentle Yoga, Stuhl-Yoga oder ein passendes Special stattfindet, siehst du im Stundenplan.
Offene Klassen im be yogi Studio
Offene Klassen eignen sich, wenn du flexibel praktizieren und unterschiedliche Teacher und Yoga-Stile kennenlernen möchtest. Achte im Stundenplan am besten auf Angaben wie: Anfänger:innen, für Beginner, Basics, All Level, Gentle, Slow, Hatha, Yin, … Die Beschreibung der Stunde zeigt dir, welches Tempo und welcher Schwerpunkt dich erwarten.
Unser Teacher-Kollektiv bringt unterschiedliche Ausbildungen, Erfahrungen und Unterrichtsstile zusammen. Dadurch kannst du herausfinden, bei wem und in welcher Form du dich besonders gut aufgehoben fühlst.
Viele Studio-Klassen kannst du außerdem im Livestream von zu Hause aus mitmachen. Ob eine Stunde online übertragen wird, erkennst du direkt im Stundenplan.
Jetzt Yoga live erleben bei be yogi!
Die Theorie klingt ja schon sehr interessant. Aber am besten probierst du einfach aus, welcher Yoga-Stil zu dir passt, indem du möglichst viele verschiedene Klassen und Teacher kennenlernst.
Wir freuen und schon jetzt auf deinen Besuch!
Anfänger-Kurse und Specials am Campus & Retreat
In einem mehrteiligen Kurs kannst du gemeinsam mit einer festen Gruppe Schritt für Schritt in Yoga einsteigen. Die einzelnen Termine bauen aufeinander auf, sodass dir Bewegungen, Begriffe und Abläufe zunehmend vertrauter werden.
Ein Anfänger-Kurs kann sich beispielsweise mit folgenden Themen beschäftigen:
- grundlegende Yoga-Haltungen,
- der bewusste Einsatz von Atem und Bewegung,
- einfache Sonnengrüße,
- Balance und Körpermitte,
- der Umgang mit Hilfsmitteln,
- Pausen und sinnvolle Varianten,
- Meditation und Entspannung,
- die Orientierung in offenen Klassen.
Am be yogi Campus & Retreat finden Kurse und Specials in einer kleinen Gruppe mit maximal acht Teilnehmenden statt. Die historische Forsthausvilla mitten im Grünen schafft einen ruhigen und geschützten Rahmen, in dem Zeit für Fragen und persönliche Begleitung bleibt.
Welche Angebote aktuell buchbar sind, findest du im Stundenplan.
Personal Yoga für Anfänger:innen am Campus
Vielleicht möchtest du mit Yoga starten, fühlst dich in einer Gruppe aber noch unsicher. Vielleicht hast du besondere körperliche Voraussetzungen oder möchtest zunächst in Ruhe herausfinden, welche Übungen und welcher Stil zu dir passen. Dann ist Personal Yoga der individuellste Einstieg.
Am be yogi Campus & Retreat praktizierst du ungestört in der besonderen Atmosphäre einer historischen Forsthausvilla mitten im Grünen. Die Stunde gehört vollständig dir und deinem Anliegen.
Zu Beginn besprichst du mit deinem Teacher, was dich zu Yoga führt. Gibt es Beschwerden oder Einschränkungen? Was wünschst du dir von der Praxis? Darauf abgestimmt entsteht deine persönliche Stunde. Ihr könnt klassische Anfängerübungen ausprobieren, Hilfsmittel kennenlernen und verschiedene Yoga-Stile integrieren. Du bestimmst gemeinsam mit deinem Teacher das Tempo.
Mögliche Schwerpunkte sind:
- ein persönlicher Einstieg in Yoga,
- sanfte Mobilisation und Gentle Yoga,
- Yoga mit Unterstützung eines Stuhls,
- Grundlagen wichtiger Haltungen,
- einfache Atem- und Entspannungsübungen,
- der Aufbau einer kurzen Praxis für zu Hause,
- Vorbereitung auf die Teilnahme an offenen Klassen,
- individuelle Varianten bei eingeschränkter Beweglichkeit.
Matten, Blöcke, Gurte, Decken, Bolster, Meditationskissen und weitere Hilfsmittel stehen für dich bereit. Bei geeignetem Wetter kann die Stunde auch im weitläufigen, geschützten Privatpark stattfinden. Bei Bedarf kannst du anschließend die Dusche nutzen.
Nach deiner Praxis bleibt bei einer Tasse Tee Zeit, die Stunde gemeinsam Revue passieren zu lassen, offene Fragen zu klären und mögliche nächste Schritte zu planen.
In unserem großen Teacher-Kollektiv gibt es mehrere Lehrer:innen, die dich achtsam und fachkundig bei deinem Einstieg begleiten können. So wählen wir eine Person aus, deren Erfahrung gut zu dir und deinem Anliegen passt.
Nur für dich: Personal Yoga bei be yogi
Am be yogi Campus & Retreat erwartet dich eine exklusive Personal Yoga Erfahrung: Die traumhafte Location im historischen Forsthaus ist ein ruhiger Raum in der Natur und trotzdem ganz nah an der City. Wähle zwischen verschiedenen Top-Teachern, die dich individuell durch deine Praxis leiten, z.B. Personal Yoga (all Level / Style), Soundbad, Breathwork, Meditation, Hormon Yoga
Wann sollte ich vor dem Start ärztlichen Rat einholen?
Yoga kann an unterschiedliche Voraussetzungen angepasst werden, ersetzt aber keine medizinische Untersuchung oder Behandlung.
Hole vor der Teilnahme ärztlichen oder therapeutischen Rat ein, wenn du:
- ungeklärte oder starke Schmerzen hast,
- kürzlich operiert wurdest,
- eine akute Verletzung hast,
- unter einer schwerwiegenden Erkrankung leidest,
- unsicher bist, welche Belastung für dich geeignet ist,
- nach einer Erkrankung oder längeren Einschränkung wieder in Bewegung starten möchtest.
Informiere deinen Teacher vor der Stunde über relevante Beschwerden, Diagnosen, Operationen und eine Schwangerschaft. Gemeinsam könnt ihr entscheiden, welche Übungen sinnvoll sind und was verändert oder ausgelassen werden sollte.
Eine Gruppenklasse kann nicht jede medizinische oder therapeutische Besonderheit auffangen. Bei einem höheren individuellen Anpassungsbedarf kann Personal Yoga der geeignetere Rahmen sein.
Dein Anfang muss nicht perfekt sein
Vielleicht bist du in deiner ersten Stunde aufgeregt. Vielleicht fühlt sich manches ungewohnt an. Vielleicht entdeckst du aber auch schon beim ersten bewussten Atemzug, dass du hier nichts beweisen musst.
Du musst nicht beweglich genug werden, um anzufangen. Du musst keine passende Figur, Kleidung oder Vorerfahrung mitbringen. Und du musst dich nicht sofort für einen bestimmten Yoga-Stil entscheiden.
Beginne mit einer Stunde. Lerne einen Teacher kennen. Beobachte, wie du dich während und nach der Praxis fühlst. Dann gehst du den nächsten Schritt.
Du musst Yoga nicht können, um mit Yoga zu starten. Du lernst Yoga, indem du anfängst.
Die häufigsten Fragen, die wir von Yoga-Anfängern hören
Es gibt nicht den einen Yoga-Stil, mit dem alle Menschen beginnen müssen. Entscheidend sind das Level, das Tempo und die konkrete Gestaltung der Klasse.
Hatha Yoga eignet sich häufig gut für den Einstieg, weil einzelne Haltungen meist bewusst aufgebaut und länger gehalten werden. Dadurch bleibt Zeit für Erklärungen und Varianten.
Nicht jede Hatha-Klasse ist automatisch leicht. Achte deshalb auf die Level-Angabe im Stundenplan.
Hatha Flow oder Slow Vinyasa: Diese Klassen verbinden einzelne Haltungen etwas fließender miteinander. Ein ruhiges Tempo kann dir helfen, die Verbindung von Atem und Bewegung kennenzulernen, ohne dass die Abfolge zu schnell wird.
Yin Yoga besteht überwiegend aus länger gehaltenen sitzenden oder liegenden Positionen. Die Abfolge ist nicht kompliziert, die länger gehaltenen Dehnungen können jedoch intensiv sein. Auch hier ist eine gute Anleitung wichtig.
Im Restorative Yoga wird dein Körper großzügig mit Bolstern, Decken und Blöcken unterstützt. Dieses Format eignet sich, wenn du vor allem Ruhe und eine sehr passive Praxis suchst.
Dynamische Vinyasa-Klassen können auch für Anfänger:innen geeignet sein, sofern sie entsprechend ausgeschrieben und aufgebaut sind. In schnelleren oder fortgeschrittenen Klassen werden grundlegende Übergänge jedoch möglicherweise vorausgesetzt.
Der Stundenplan zeigt dir das Level und den Schwerpunkt des jeweiligen Angebots. Bei Unsicherheit kannst du dich vor der Buchung an uns wenden.
„All Level“ bedeutet, dass Menschen mit unterschiedlicher Yoga-Erfahrung gemeinsam an der Klasse teilnehmen können. Der Teacher bietet in der Regel verschiedene Varianten an.
Eine All-Level-Klasse ist jedoch nicht automatisch eine ausführliche Anfängerklasse. Grundlagen werden möglicherweise erklärt, aber nicht jede Haltung wird so detailliert aufgebaut wie in einem Beginner-Kurs.
Wenn du während der Stunde auf deinen Körper hörst und bei Bedarf Pausen einlegst und auch über dich selbst schmunzeln kannst, wenn vielleicht nicht alles auf Anhieb funktioniert, dann komm auch als Anfänger gerne in unsere All Level Klassen.
Plane am besten etwas Zeit ein und komme ungefähr 10 bis 15 Minuten vor Beginn. So kannst du in Ruhe ankommen, dich orientieren und deinem Teacher sagen, dass es deine erste Yoga-Stunde ist.
Matten und die üblichen Yoga-Hilfsmittel stehen bei be yogi für dich bereit. Du kannst natürlich auch deine eigene Matte mitbringen.
Vor Beginn suchst du dir einen Platz im Raum und richtest deine Matte ein. Wenn du Beschwerden, Verletzungen oder andere relevante Einschränkungen hast, sprich kurz mit deinem Teacher. So kann die Anleitung besser auf dich abgestimmt werden.
Während der Stunde führt dich dein Teacher durch die Übungen. Du musst nicht ständig auf die anderen schauen und auch nicht jede Bewegung sofort verstehen. Höre auf die Anleitung, beobachte bei Bedarf kurz und finde dann deine eigene Variante.
Am Ende gibt es normalerweise eine Schlussentspannung. Dabei liegst du bequem auf dem Rücken oder wählst eine andere ruhige Position.
Nach der Stunde darfst du gern Fragen stellen und deinem Teacher sagen, wie du die Praxis erlebt hast.
Du brauchst keine besondere Yoga-Ausstattung.
Trage Kleidung, in der du dich gut bewegen und frei atmen kannst. Sie muss weder besonders eng noch eine spezielle Yoga-Marke sein. Ein bequemes T-Shirt, eine Sporthose oder Leggings reichen aus.
Yoga wird normalerweise barfuß praktiziert. Für die ruhige Schlussentspannung kannst du Socken und ein wärmeres Oberteil bereithalten.
Matten, Blöcke, Gurte, Decken und weitere Hilfsmittel stehen bei be yogi zur Verfügung. Eine eigene Matte und etwas zu trinken kannst du gerne mitbringen, musst es aber nicht.
Vermeide nach Möglichkeit eine große Mahlzeit unmittelbar vor der Klasse. Du sollst dich wohlfühlen, nicht nach festen Regeln funktionieren.
Dann machst du eine Pause.
Du darfst jederzeit eine Übung auslassen, in einer ruhigen Position bleiben oder einfach beobachten. Es gibt keine Pflicht, jede Bewegung mitzumachen.
Vielleicht verwechselst du rechts und links. Vielleicht verlierst du in einer Balancehaltung das Gleichgewicht. Vielleicht schaust du während der Stunde häufiger zum Teacher oder zu anderen Teilnehmenden. Das gehört am Anfang dazu.
Du störst die Gruppe nicht, weil du etwas noch nicht kannst. Du bist genau dafür in der Klasse: um es kennenzulernen.
Ein guter Yoga-Einstieg bedeutet nicht, vom ersten Moment an alles richtig zu machen. Er bedeutet, neugierig zu bleiben und die eigenen Grenzen ernst zu nehmen.
Nein. Yoga ist keine Belohnung für Menschen, die bereits fit sind.
Je nach Klasse kann Yoga allerdings körperlich fordernd sein. Standhaltungen, Stützpositionen und Balanceübungen beanspruchen Kraft und Koordination. Deshalb ist es sinnvoll, mit einem Format zu starten, dessen Intensität zu dir passt.
Du darfst kleiner beginnen: eine Position kürzer halten, Knie oder Hände abstützen, einen Block oder Stuhl verwenden, eine Pause einlegen oder auch auf eine Übung verzichten.
Mit der Zeit lernst du deinen Körper immer besser kennen und entwickelst möglicherweise mehr Kraft, Beweglichkeit und Sicherheit. Du musst diese Voraussetzungen aber nicht schon mitbringen.
Für Yoga gibt es kein festes Einstiegsalter. Entscheidend ist nicht dein Geburtsjahr, sondern ob die konkrete Praxis zu deinen Möglichkeiten passt.
Vielleicht eignet sich eine klassische Anfängerklasse für dich und du springst direkt in eine unserer All Level Klassen. Manche Menschen starten lieber zunächst im Personal Yoga, bevor sie eine Gruppenklasse besuchen.
Yoga muss nicht bedeuten, komplizierte „Verrenkungen“ auszuführen. Atemübungen, sanfte Mobilisation, bewusste Bewegung und Entspannung lassen sich auf sehr unterschiedliche Weise gestalten.
Bei bestehenden Erkrankungen, ungeklärten Schmerzen oder nach einer Operation solltest du vorher medizinischen Rat einholen.
Nein, Yoga ist keine Religion sondern eine Philosophie. Die Haltungen, die wir im Yoga-Studio üben, sollen den Geist und den Körper beruhigen und sind Teil eines mehrstufigen Pfades. Konkret heißt das: Du kannst Yoga auch einfach „nur“ als körperliche und achtsame Bewegungspraxis kennenlernen.
Je nach Teacher und Klasse können Meditation, Mantras, Atemübungen, philosophische Impulse oder traditionelle Begriffe Teil der Stunde sein. Vielleicht nimmst du davon etwas mit in deinen Tag, vielleicht auch nicht. Das ist beides in Ordnung.
Yoga bietet unterschiedliche Zugänge. Manche Menschen kommen wegen der Bewegung, andere wegen der Ruhe, der Gemeinschaft oder der philosophischen Tiefe. Dein persönlicher Zugang darf sich mit der Zeit entwickeln.
Lies mehr über unsere Haltung zur Spiritualität hier.







